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Der Sturm

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Der Sturm ist die dritte Folge der zweiten Staffel von American Horror Story. Die US-amerikanische Premiere dieser Episode fand am 31. Oktober 2012 statt.

InhaltBearbeiten

Als ein gewaltiger Sturm vor den Toren der Anstalt tobt, wollen manche Patienten ihre Chance ergreifen und planen eine gewagte Flucht. Indessen wird Schwester Jude von ihrer Vergangenheit eingeholt.

Handlung Bearbeiten

2012

Teresa sieht durch eine Klappe in der Tür mit an, wie Bloody Face mehrfach auf Leo einsticht. Dann beginnt Bloody Face auf die Tür einzuhämmern und es gelingt ihm, sich Zutritt zu dem Raum zu verschaffen. Als er Teresa zu Boden schlägt, stürzt sich überraschenderweise Leo auf ihren Angreifer. Gemeinsam überwältigen sie Bloody Face und Teresa sticht mehrfach mit der ihm zuvor entwendeten Stichwaffe auf ihn ein.

Als sie sich danach nach draußen schleppen wollen, kommt ihnen Bloody Face entgegen und eine Flucht nach hinten scheint auch unmöglich, denn aus dieser Richtung kommt ein weiterer Bloody Face auf sie zu, der sie ohne zu zögern erschießt. Unter den Masken verbergen sich zwei Jugendliche, von denen einer offenbar Spaß an der Tat hatte. Als sie jedoch Leos nicht von ihnen abgerissenen Arm bemerken, ist es zu spät und der vermutlich echte Bloody Face kommt direkt auf sie zu.

1964

Schwester Mary Eunice bringt die Post zu Schwester Jude und warnt diese vor dem aufziehenden Sturm. Unter der Post befindet sich zu Schwester Judes Entsetzen eine alte Zeitung von 1949, mit einem Cover-Artikel über das Mädchen, dass sie überfahren hatte. Als sie Schwester Eunice fragt, woher die Zeitung stammt, tut diese so, als sei sie von dem Postboten geliefert worden, grinst jedoch diabolisch.

In seinem Labor beobachtet Dr. Arden den Mikrochip, den er aus Kits Hals operiert hatte, unter dem Mikroskop, und sieht, wie sich dieser von alleine wieder in seine ursprüngliche Form zusammensetzt.

In der Bäckerei knetet Schwester Jude Teig und sieht dabei immer wieder die Bilder von dem furchtbaren, von ihr verursachten Autounfall vor sich. Dr. Thredson kommt hinzu, spricht sie direkt auf ihre Züchtigungsmethoden an und empfiehlt ihr eine andere Vorgehensweise. Sie entgegnet, dass sie sehr bestrebt ist, ihren Patienten den Aufenthalt angenehm zu machen und erzählt, dass sie einen Projektor ausgeliehen hat, damit die Patienten während des Sturms einen Film als Ablenkung ansehen können. Bevor er geht, fordert er noch den Autopsiereport von Jed an und es entsteht eine Diskussion über seine Todesursache, die letztendlich dazu führt, dass Schwester Jude denkt, dass Thredson ihr die Zeitung geschickt hat. Thredson hat jedoch keine Ahnung, wovon Schwester Jude redet.

Im Aufenthaltsraum unterrichtet Schwester Eunice die Patienten von dem Sturm und der Filmvorführung. Sie verhält sich merkwürdig und eine gläubige, Spanisch sprechende Patientin glaubt, den Teufel in ihr zu erkennen.

Kit und Grace beschließen sofort, die Filmvorführung für einen erneuten Fluchtversuch zu nutzen, da niemand so schnell mit einem weiteren rechnen wird. Als Lana an ihnen vorbeigeht, stürzt sich Grace verbal auf sie. Kit äußert jedoch Verständnis und beteuert erneut seine Unschuld, bevor er zu Dr. Arden zitiert wird.

Unterdessen erstattet Frank Schwester Jude Bericht über Dr. Thredson, den er beobachten sollte. Schwester Eunice platzt mit einer Karaffe Rotwein und einem Glas herein und sagt ihr direkt, dass sie weiß, seit wann und warum Schwester Jude nicht mehr trinkt. Sie trinkt den Wein und Schwester Jude fällt ihr knallroter Lippenstift auf. Schwester Eunice behauptet, der Lippenstift sei ein Geschenk von Dr. Arden für Schwester Jude und geht.

Dr. Arden konfrontiert Kit mit dem Mikrochip und durchsticht seinen Hals auf der Suche nach weiteren. Er hält Kit für einen Spion, der für die Stasi, den KGB oder einen anderen Geheimdienst arbeitet. Er glaubt Kit nicht, dass er kein Spion ist und quält ihn weiter.

Die mexikanische Patientin betet und Schwester Eunice kommt in ihre Zelle und zwingt die völlig verängstigte Frau auf Spanisch dazu, mit ihr gemeinsam zu beten, bevor sie ihr die Kehle durchschneidet und ihre Leiche zu den Kreaturen in den Wald bringt. Direkt danach geht sie, wie es von ihr verlangt wurde, zu Dr. Arden, der sich für ihre Hilfe bei der Fütterung der Kreaturen bedankt. Sie sagt ihm auf den Kopf zu, dass er sie nur sehen wollte, um sie mit seinen Augen auszuziehen. Sie wird vulgär und bietet sich ihm auf einem Tisch an. Als er sie schlägt, lacht sie hysterisch und er verweist sie wütend des Raumes.

Lana passt Dr. Thredson im Aufenthaltsraum ab und erzählt ihm, dass sie Wendy kontaktieren muss, um aus der Anstalt entlassen werden zu können. Er nimmt ihre Notiz, mit der Bemerkung, dass es sich hierbei um einen Betrug an Schwester Jude handeln würde, an sich.

In der Küche wird Grace von Shelley, die das Gespräch im Aufenthaltsraum mitangehört hatte, gebeten, sie bei der Flucht mitzunehmen. Grace äußert sich verächtlich über Shelleys Sexualverhalten, aber Shelley erklärt ihr, dass sie andere Pläne für sich hatte, nicht immer so war und gerne nach Frankreich, ins weltoffene Paris gehen würde. Da Grace Französin ist, erhofft sie sich Verständnis, erfährt jedoch, dass Grace seit ihrem neunten Lebensjahr in Amerika lebt.

Schwester Jude stattet Dr. Arden einen Besuch ab und sie unterhalten sich über Mary Eunice. Arden ist der Meinung, die Umgebung und insbesondere Shelley seien am derzeitigen, zutiefst verwerflichen Zustand der Schwester verantwortlich. Schwester Jude weist wiederum Dr. Arden die Schuld zu. Am Ende schmeißt sie ihm den Lippenstift vor die Füße und geht.

Wieder in ihrem Büro erhält Schwester Jude einen Anruf und eine Mädchenstimme wirft ihr vor, dass sie nicht einmal aus dem Auto gestiegen sei. Schwester Jude bricht in Tränen aus und sieht dann die zerbrochene Brille auf ihrem Schreibtisch liegen, was sie endgültig zusammenbrechen und sich betrinken lässt, da das Unfallopfer solch eine Brille trug.

Die Patienten erleben eine Ansprache von der total betrunkenen Schwester Jude. Sie kündigt einen Film namens "The Sign Of The Cross" von 1942 an und als erste Anzeichen des Sturms merkbar sind, reagieren einige Patienten panisch. Sie versucht, sie zu trösten, scheint jedoch den Verstand verloren zu haben und stammelt Andeutungen über das von ihr getötete Mädchen, erringt in letzter Minute jedoch ihre Fassung wieder und macht sich auf die Suche nach der mittlerweile als vermisst geltenden Mexikanerin.

Derweil erzählt Dr. Thredson Lana, dass er Wendy nicht antreffen konnte. Die Haustür war unverschlossen, in der Wohnung befanden sich Blutspuren und er vermutet aufgrund einiger Parallelen zu den anderen Fällen, dass Bloody Face doch noch auf freiem Fuß ist. Grace lenkt unterdessen den Wärter ab und verlässt mit Shelley und Kit den Raum. Als Lana das bemerkt, nutzt sie eine freizügigere Filmszene als Ausrede, die Vorführung ebenfalls zu verlassen.

Schwester Jude durchsucht die Gänge. Sie ist immer noch stark alkoholisiert, hört Geräusche und der Sturm ist im vollem Gang. Sie glaubt etwas zu erkennen, verfolgt es und plötzlich taucht etwas, das wie der Kopf eines Aliens aussieht, neben ihr auf.

Lana hat die Flüchtlinge eingeholt, aber Grace drückt sie gegen eine Wand und will nicht, dass sie mit ihnen flieht. Als Lana sich jedoch bei Kit entschuldigt und erzählt, dass jemand, den sie liebt, womöglich in Gefahr ist, willigt er ein, sie mitzunehmen. Wächter Carl ist jedoch nur kurz entfernt auf Kontrollgang und Shelley, die weiß, dass Carl stärker als Kit ist, möchte ihn ablenken und bittet die anderen, am Ende des Ganges auf sie zu warten. Falls ihr Ablenkungsmanöver misslingen sollte, bittet sie Lana, sie selbst und alle anderen Insassen durch einen Enthüllungsartikel zu befreien. Dann zieht sie ihre Verführungsnummer bei Carl ab.

Währenddessen beschmiert Dr. Arden eine weiße Marienstatue mit dem roten Lippenstift. Er beschimpft die Statue als Hure und schmeißt sie um, so dass sie in ihre Einzelteile zerspringt. Shelley, die sich mittlerweile Carls entledigt hat und den anderen Flüchtigen hinterher eilt, läuft Dr. Arden direkt in die Arme.

Kit, Grace und Lana geben das Warten auf Shelley auf und rennen durch den Tunnel nach draußen. Dr. Thredson bemerkt zwischenzeitlich als einziger, dass Patienten fehlen und informiert Schwester Eunice, die jedoch lieber sehen würde, wie die Christen im Film von Krokodilen verspeist werden.

Shelley wird von Dr. Arden eingesperrt und sie kann sich nicht gegen ihn wehren. Er versucht, sie zu vergewaltigen. Sie kann ihm jedoch kurzzeitig entwischen und als sie sein Geschlechtsteil erblickt, bricht sie in schallendes Gelächter aus und macht sich darüber lustig, woraufhin Dr. Arden sie bewusstlos schlägt.

Im Wald stoßen Kit und die beiden Frauen auf die Leiche der Mexikanerin und werden von einer der Kreaturen gejagt. Sie haben keine andere Wahl, als wieder in die Anstalt zu flüchten.

Schwester Jude, die von Schwester Eunice geweckt und von der Flucht dreier Patienten unterrichtet wird, beendet wütend die Filmvorführung. Sie kündigt härtete Maßnahmen an, schimpft über die Vermissten und bemerkt nicht, obwohl sie total durchnässt sind, dass Kit, Lana und Grace es gerade noch rechtzeitig wieder in den Raum geschafft haben.

Shelley wacht auf Dr. Ardens OP-Tisch auf und bittet ihn, sie gehen zu lassen. Er erzählt ihr höhnisch, dass alle sie im Wald suchen, zusammen mit der Mexikanerin und dem missgestalteten Mädchen, das das Baby ihrer Schwester getötet hat. Shelley bettelt weiter darum, zu den anderen Patienten zurückkehren zu dürfen, aber Dr. Arden erzählt ihr, dass sie am Vortag unartig war und wegfliegen wollte, woraufhin er ihr die Flügel stutzen musste. Er zieht das OP-Laken hoch und die völlig geschockte Shelley sieht, dass er ihr beide Beine amputiert hat.

Besetzung Bearbeiten

Soundtrack Bearbeiten

Galerie Bearbeiten

Asylum (Staffel 2) Asylum (Staffel 2)
Willkommen in Briarcliff ♦ Süßes und Saures ♦ Der Sturm ♦ Ich bin Anne Frank (1) ♦ Ich bin Anne Frank (2)  ♦ Die Ursprünge des Bösen ♦ Engel des Todes ♦ Unheilige Nacht ♦ Der Kleiderbügel
Das Blatt wendet sich ♦ Muttermilch ♦ Kontinuum  ♦ Der Wahnsinn hat ein Ende

Quelle Bearbeiten

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