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Der Wahnsinn hat ein Ende ist die dreizehnte Folge der zweiten Staffel von American Horror Story. Die US-amerikanische Premiere dieser Episode fand am 23. Januar 2013 statt.

InhaltBearbeiten

In der Gegenwart führt die mittlerweile zur Bestsellerautorin avancierte Lana ein Interview, in dem sie die Jahre nach ihrer Entlassung aus Briarcliff Revue passieren lässt und auch klärt, wie es mit Kit und Jude weitergegangen ist. Unterdessen versucht Johnny die Arbeit seines Vaters zu beendigen.

Handlung Bearbeiten

2012

Johnny verschafft sich Zutritt in das verfallene und leer stehende Briarcliff. Er hört Lanas Enthüllungstory als Hörbuch über Kopfhörer und sieht Lana vor seinem geistigen Auge, während er sich in der Ruine umsieht. Ebenso erscheint ihm Oliver Thredson, der ihm versichert, dass er ihn geliebt hat und Lana sie beide dessen beraubt hätte. Man hört eine männliche sowie eine weibliche Stimme und Johnny macht kehrt. Leo und Theresa treffen in Briarcliff ein. Als sie vor der Tür mit der Klappe stehen, wissen sie nicht, dass Johnny sich in dem Raum dahinter befindet. Er hat gerade eben Drogen konsumiert, setzt sich nun seine Bloody-Face–Maske auf und greift zu einer Machete. Mit ihr trennt er Leos Arm ab, als dieser ihn zum Filmen mit der Handykamera durch die Klappe steckt.

2013

In Lanas Haus werden letzte Vorbereitungen für ein Interview getroffen. Sie ist zu einer berühmten Autorin von sechs Bestsellern geworden und hat auch auf privater Ebene ihr Glück gefunden. Marianne, ihre Lebensgefährtin, hat jedoch eine Probe und verabschiedet sich von ihr.

April, die Interviewerin, kündigt an, dass sie gerne mit der Bloody-Face-Geschichte anfangen würde, was Lana generell verweigert. Als April betont, dass die Leute genau darüber mehr wissen möchten, erwidert Lana, dass Bloody Face mittlerweile zu viel Ruhm erlangt hätte und betont, dass er nicht mehr als ein Monster war, dem sie zu keiner weiteren Beachtung verhelfen wird. Stattdessen fängt April dann damit an, nach der Enthüllungsstory um Briarcliff zu fragen, und Lana erzählt, wie sie mit einem Kamerateam nach Briarcliff zurückkehrte, um einen Dokumentarfilm zu drehen. Da man ihr keinen Zutritt gewährte, benutzte sie den Tunnel. Sie gibt zwischenzeitlich sogar zu, dass es nicht ihr Gerechtigkeitssinn war, der sie dazu antrieb, sondern ihr Ehrgeiz.

Lana erzählt, wie sich die Zustände in Briarcliff nach der Verstaatlichung katastrophal verschlechtert hatten. Überall in den völlig überfüllten, heruntergekommenen Räumen fand sie verdreckte, verstörte, kranke und sich selbst überlassene Patienten vor. Sie fragte einen Wärter nach Judy Martin (Jude) und wurde zu ihr geführt. Mittlerweile war Judy geistig sowie körperlich völlig verfallen und fast nicht mehr wieder zu erkennen. Als Lana sie aus der Zelle führte, erkannte Judy sie schließlich doch und bezeichnete sie, wie früher so oft, als Lana Banana.

Als April einwirft, dass sie sich an diese Szene nicht erinnert, gibt Lana zu, dass es sie so nicht gab. Denn als sie damals endlich in Briarcliff eintraf, war Judy schon nicht mehr dort. Lana hatte durch ihre Dokumentation zwar für die Schließung von Briarcliff gesorgt, hätte sich selbst aber ein anderes Szenario als Ende gewünscht. Sie bittet um eine Pause und ein Assistent bringt ihr das gewünschte Mineralwasser. Es ist Johnny.

Bei der Fortführung des Interviews erzählt Lana, dass sie als nächstes Kit aufsuchte. Dieser freute sich zwar über ihren Besuch, genau wie über die Schließung Briarcliffs, wollte aber kein Interview vor laufender Kamera geben. Lana fragte explizit nach Betty Drake, Judys neuer Identität, und ob diese bei ihm wäre. Sie fand in Briarcliff Unterlagen, die sie vermuten ließen, dass Jude sich hinter dem Namen verbarg. Außerdem wurde diese Frau in die Obhut von Kit Walker übergeben. Unter vier Augen erfuhr sie von Kit, dass er nach Almas Tod begonnen hatte, Judy zu besuchen. Da er nichts gegen Briarcliff unternehmen konnte und ihr Zustand sich dort immer weiter verschlechtern würde, hatte er sie 1971 schließlich bei sich aufgenommen. Dabei ging es ihm in erster Linie darum, die Geschehnisse aus Briarcliff für immer hinter sich zu lassen und verzeihen zu lernen, um für seine Kinder da sein zu können.

Judy durchlief eine Entgiftung und freundete sich mit den Kindern an. Mitunter hatte sie jedoch heftige Ausraster und randalierte. Trotzdem hatten die Geschwister keine Angst vor ihr und bei einem dieser Vorfälle griffen sie ein. Sie führten Judy in den Wald und nach ihrer Rückkehr war sie dauerhaft ruhig. Kit vermutete damals, dass seine Kinder tatsächlich über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügten, da er nie erfuhr, was tatsächlich im Wald passierte.

Danach verlief ihr gemeinsames Leben harmonisch und Judy gab allen regelmäßig Tanzunterricht. Nach einem halben Jahr bekam sie jedoch unerwartet Nasenbluten und wurde sehr krank. Kurz vor ihrem Tod, gab sie Kits Tochter mit auf dem Weg, dass sie sich niemals von Männern etwas vorschreiben oder sich geringschätzig behandeln lassen sollte. Zu Thomas sagte sie, dass er nie einen Job nur des Geldes wegen annehmen und sich stattdessen etwas suchen solle, dass bedeutend ist sowie ihm Freude bereiten würde. Nachdem sie ein paar warme Worte für Kit fand, starb sie und sagte noch, dass sie nicht alleine wäre und "sie" für sie gekommen wäre. Kit wusste nicht, was Judy meinte, aber Lana wusste sofort, dass Judy den Todesengel gemeint hatte, der sie abgeholt hat.

Anhand dessen, dass die Interviewerin sich Notizen macht, ahnt Lana, dass eine unangenehme Frage kommt. Sie liegt richtig und es wird ein heikles Thema aus ihrer journalistischen Laufbahn angesprochen. Nachdem Lana ihn vor laufender Kamera zur Rede stellte und seine Verbindung zu Briarcliff und sein Mitwissen um Dr. Ardens Experimente ansprach, für die sie mittlerweile Beweise vorliegen hatte, beging Kardinal Timothy Howard Selbstmord. Die Öffentlichkeit veranstalte damals eine regelrechte Hexenjagd auf Lana, da sie ihr die Schuld daran gab. Lana verteidigt sich und ihr Vorgehen, da der Kardinal ihr wochenlang ausgewichen war. Lana bezeichnet ihn als völlig korrupten Menschen, der letztendlich an seine eigenen Lügen geglaubt hatte, dessen Gewissen ihn jedoch in den Selbstmord trieb. Sie bezeichnet Lügen als Narben auf der Seele, die einen zerstören.

Daraufhin macht Lana ein überraschendes Geständnis. Sie erzählt, dass sie in ihrem Buch nicht die Wahrheit über ihr Baby geschrieben hat. Ihr Sohn hatte die Geburt sehr wohl überlebt und wurde zu Adoptiveltern gegeben. Sie konnte ihm einfach keine Mutter sein, obwohl sie es versucht hatte. Mitte der Siebziger Jahre empfand sie Reue, machte sich auf die Suche nach ihrem Sohn, den sie schließlich ausfindig machen konnte. Als sie ihn fand, wurde er gerade auf einem Spielplatz von einem älteren Jungen bedroht und sie rettete ihn. Bevor er ging, streichelte sie ihm übers Gesicht und gab ihm den Hinweis, den anderen Jungen zu melden. Danach hätte sie ihn nie wiedergesehen, da sie einfach keine gute Mutter für ihn gewesen wäre. Sie hätte aber oft an ihn gedacht und sich gefragt, was aus ihm geworden ist. Johnny sitzt einen Raum weiter und hört sich alles an.

Da sie nie eigene Kinder hatte, stand sie Kits Kindern als Patentante zur Seite. Sie erzählt auch, dass Kit nochmals geheiratet hatte und immer daran geglaubt habe, dass seine Kinder zu Großem bestimmt seien. In dem Glauben hatte er sie erzogen und Thomas ist mittlerweile ein Rechtsprofessor in Harvard, während Julie eine führende Neurochirurgin geworden ist. Mit Anfang 40 wurde bei Kit Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert, der schon gestreut hatte. Trotz Chemotherapie hatte er keine Überlebenschance, wirkte in seinen letzten Monate jedoch sehr friedvoll. Eines Tages verschwand er einfach spurlos. Es gab keinerlei Hinweise und seine Kinder wollten keine Trauerfeier, da sie der Meinung waren, es gäbe keinen Grund zu trauern.

Das Interview ist vorbei und alle verlassen Lanas Haus. Sie ist erschöpft, holt zwei Gläser hervor und fragt Johnny, der sich versteckt hat, ob er einen Drink möchte. Als erstes macht Johnny ihr unmissverständlich klar, dass er sie töten wird. Lana sagt, sie hat ihn sofort erkannt, und fragt ihn, wie er ins Filmteam gekommen ist. Bereitwillig erzählt er, dass er den ersten Lieferanten getötet und in ihrer Mülltonne entsorgt hat. Er möchte von Lana wissen, wie sie ihn erkannt hat und sie behauptet, dass sie ihn zuvor nie als Erwachsenen gesehen habe, ihn aber sofort als ihren Sohn erkannt hat. Tatsächlich hatte Lana aber eines Tages Besuch von der Polizei, die ihr Fragen über Johnny gestellt und ihr ein Foto zur Identifikationszwecken vorgelegt hatte.

Sie möchte wissen, woher Johnny weiß, dass sie seine Mutter ist. Durch ihren Besuch auf dem Spielplatz hatte sie sich selbst verraten und später habe er sie im Fernsehen gesehen. Lange Zeit habe Johnny auf ihre Rückkehr gehofft, aber alle Hoffnung aufgegeben, als er das Tonband gehört hatte, dass Lana und Kit in Briarcliff aufgenommen hatten. Er erstand es auf Ebay und begann durch das Wissen, dass Lana ihn abtreiben wollte, Oliver Thredson zu lieben und zu verehren, da dieser ihn offenbar geliebt hatte. Lana widerspricht, Johnny wird aggressiv und geht zu ihr. Ruhig fragt Lana, was er mit ihr vor hat, da ihn ihre alte Haut nicht sonderlich interessieren dürfte. Er zieht eine Waffe, was Lana damit kommentiert, dass sie damit nicht gerechnet hätte, da sein Vater Schusswaffen nicht besonders mochte. Johnny wird immer emotionaler, redet stockend und gibt zu, dass er das Gefühl hat, nicht mit seinem Vater mithalten zu können. Lana bleibt erstaunlich ruhig, obwohl die Waffe auf ihren Kopf gerichtet ist. Sie sagt ihm immer wieder, dass sein Vater ein Monster war. Er hingegen wäre keines, obwohl er ihr zwischenzeitlich gesteht, dass er noch weitere Menschen getötet hat. Sie streichelt ihm über die Wange und sagt ihm, sie hätte bei ihrer Begegnung damals erkannt, dass er ein besserer Mensch als Oliver ist.

Es gelingt ihr schließlich, dem weinenden Johnny die Waffe aus der Hand zu nehmen. Sie erklärt, dass nicht nur ein Teil von Oliver Thredson in ihm wäre, sondern auch ein Teil von ihr. Johnny bricht völlig zusammen und Lana sagt ihm, es sei alles nicht seine Schuld, sondern ihre. Dann richtet sie urplötzlich die Waffe auf Johnny und erschießt ihn.

1964

Es ist der Tag, an dem Lana ihr schicksalhaftes Interview mit Schwester Jude in Briarcliff führen möchte, von ihr jedoch eine Absage erteilt bekommt (#2.01 Willkommen in Briarcliff). Die beiden laufen durch die Anstalt und Lana versucht immer noch ein Interview bezüglich Bloody Face möglich zu machen. Als Lana anmerkt, dass Jude Ehrgeiz wohl als etwas Negatives sehen würde, warnt diese sie vor der Einsamkeit, dem Liebeskummer und die Opfer, die Ehrgeiz mit sich bringen würde. Lana entgegnet Schwester Jude, dass sie keine Ahnung hätte, wozu sie alles fähig sei. Schwester Jude hat das letzte Worte und macht ihr klar, dass sie sich immer an eines erinnern solle: Wenn man in das Angesicht des Bösen blickt, blickt das Böse gleichzeitig auch auf einen zurück. Dann verabschiedet sich Schwester Jude von Lana, die Briarcliff daraufhin verlässt.

Besetzung Bearbeiten

Soundtrack Bearbeiten

Galerie Bearbeiten

Asylum (Staffel 2) Asylum (Staffel 2)
Willkommen in Briarcliff ♦ Süßes und Saures ♦ Der Sturm ♦ Ich bin Anne Frank (1) ♦ Ich bin Anne Frank (2)  ♦ Die Ursprünge des Bösen ♦ Engel des Todes ♦ Unheilige Nacht ♦ Der Kleiderbügel
Das Blatt wendet sich ♦ Muttermilch ♦ Kontinuum  ♦ Der Wahnsinn hat ein Ende

Quelle Bearbeiten

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