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Thaddeus Montgomery (auch bekannt als Infantata) ist ein Wesen, das aus zusammengesetzten Körperteilen von Charles und Nora Montgomery's Kind Thaddeus geschaffen wurde. Er ist ein Charakter aus der ersten Staffel und wird von Benjamin Woolf gespielt. Obwohl er in Dialogen als "Infantata" oder "der Infantata" bezeichnet wird, wurde dieser Name über die Credits und die Mitglieder der Serienproduktion während eines Interviews gegeben.

Hintergrund

Charles führte Abtreibungen im Keller des Hauses in den 1920er Jahren durch, um die finanzielle Not der Familie zu lindern. Unglücklicherweise erzählte einer seiner Patienten ihrem Freund davon, dieser entführte daraufhin Thaddeus und zerstückelte ihn aus Wut und Rache. Nachdem die einzelnen Körperteile an Dr. Montgomery in Gläser zurückgesendet wurden, verlor er seinen Verstand und versuchte, seinen Sohn wieder zusammen zu nähen. Er tat alles um ihn wieder zum Leben zu erwecken. Charles sagte Nora, dass er "das schlagende Herz eines unserer Mädchen" verwendete, vermutlich nutzte er ein fast vollständig entwickelten Fötus, den er zuvor aus einer Patienten entfernt hatte.

Als Nora versuchte den reanimierten Thaddeus zu pflegen, biss er sie um seinen Blutdurst zu stillen. Dann erkannte sie die Wahrheit dessen, was ihr Sohn geworden ist. Sie handelte sofort und versuchte ihn mit einem Brieföffner umzubringen, doch dieser wollte einfach nicht sterben. Später tötete Nora ihren Mann und sich selbst, der Infantata jedoch setzt seine Existenz im Keller fort und stillt seit dem seinen Blutdurst.

Infantata griff einmal Tate an, als dieser noch ein kleiner Junge war. Nora rettete ihn und erklärte ihm, dass er verschwinden würde, wenn er seine Augen schließt und laut sagt "Geh weg!". Mit dieser Rettung begann die mütterliche Beziehung zwischen Tate und Nora.

Inspiration

Die Inspiration für den Charakter Thaddeus kam aus dem echten Leben und basiert auf der Entführung und Ermordung von Charles Lindbergh Jr. im Jahre 1932. Er war der zweijährige Sohn des berühmten Fliegers Charles Lindbergh, während seine Eltern etwas trinken waren, schlief er in seinem Gitterbett. Um 9:30 Uhr am 1. März hörte Charles Lindbergh ein Geräusch wie das Brechen von Latten, denkt jedoch, es seien die Kellner die die Holztreppe im Keller hoch laufen. Später um 22.00 Uhr fand das Kindermädchen das leere Gitterbett und einen Umschlag auf dem Fensterbrett. Charles Lindbergh bewaffnete sich mit einer Pistole und suchte das Haus und den Dachboden ab. Er fand eine grob gebaute Leiter, die gegen das Kinderzimmerfenster gelehnt war.

Die Zeitungen nahmen schnell die Geschichte auf und setzten ein Preisgeld für die sichere Zurückbringung des Kindes aus. Die Kidnapper kontaktierten mehrere Zeitungen, um das Geld zu bekommen. John F. Condon, der 843€ ($1000) Belohnung anbot, sprach mit den Kidnappern und arrangierte ein Treffen auf dem Woodlawn Cemetery. Der Kidnapper verbarg sich im Schatten und erzählte; dass das Baby in Sicherheit war und nur gegen Lösegeld ausgetauscht werden würde. Condon bezweifelte die Geschichte des Mannes und bat ihn, ihm den Beweis in Form des Schlafanzugs des Babys zu geben. Der Mann fragte ihn, warum er herkommen sollte, wenn das Baby schon tot wäre? Nocheinmal bestätigte er, dass das Baby lebendig war. Am 16. März erhielt Condon einen Kleinkind-Schlafanzug per Post, begleitet von einer Lösegeld-Forderung. Condon traf sich mit Charles Lindbergh, um den Anzug zu authentifizieren, und als er bestätigte, dass es der Anzug seines Sohnes war, arrangierten sie ein Treffen um das Lösegeld zu liefern.

Das Treffen wurde sorgfältig geplant, um den Kidnapper zu identifizieren. Das Lösegeld waren Goldzertifikate, da Goldzertifikate zu dieser Zeit aus dem Verkehr gezogen wurden. So könne man einen Verdacht aufbringen, falls der Täter sie benutzt. Die Polizei nahm die Seriennummern der Rechnungen auf. Sogar die Box mit dem Lösegeld wurde maßgeschneidert, um den Kidnapper zu verfolgen. Am 2. April traf Condon den Mann und tauschte das 42.185€ ($50.000) Lösegeld aus. Der Mann nahm das Geld und sagte, dass das Baby in der Obhut von zwei Frauen war. Daraufhin verschwand er und kontaktierte niemals wieder Condon oder Lindbergh.

Am 12. Mai machte ein Lkw-Fahrer eine Pause, um sich ein wenig zu entlasten. Er fand den zerfallenden Körper von Charles Lindbergh Jr. Der Körper war teilweise von Tieren gegessen worden, war aber noch identifizierbar durch die überlappenden Zehen an seinem rechten Fuß. Das Kind war durch einen Schlag gegen den Kopf getötet worden. Der Körper wurde nur wenige Meilen vom Haus entfernt gefunden; die Polizei spekulierte, dass der Entführer das Kind tötete und nie beabsichtigt hatte, es fair auszutauschen.

Die Entführung und Ermordung von Charles Lindbergh Jr teilt viele Ähnlichkeiten mit der Entführung und dem Mord an Thaddeus. Beide wurden entführt, während ihre Eltern unten waren und beide wurden mithilfe einer Leiter an ihren Fenstern entführt. Beide Eltern mussten es lange ohne ihre Kinder aushalten und sowohl Charles Lindbergh Jr als auch Thaddeus wurden schließlich ermordet.

Trivia

  • Ryan Murphy hat gesagt, dass Infantata kein Geist ist, sondern ein noch lebendes Wesen das Blut trinkt. Es kommt normalerweise nicht aus dem Keller, es sei denn, es wurde provoziert. Trotz das er lebendig ist, wirkt der Satz "Geh weg" bei ihm.
  • Er ist der erste Charakter, der von Frankenstein inspiriert wurde, der zweite ist Kyle Spencer.
  • In Bezug auf Infantata's Aussehen, sagt Ryan Murphy, dass der Mund auf Leech basiert. Der gesamte "Look" des Charakters ist von der genetischen Krankheit Progeria inspiriert und die Kleidung von dem Lindbergh Baby.

Galerie

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